Wohnmobilreisen durch Irland
Entdecke unsere Camperrouten entlang des Wild Atlantic Way, grüner Hügel und historischer Pubs.
Übernachten mit dem Wohnmobil
Irland kennt kein allgemeines Recht auf Wildcampen und kein nationales Gesetz zum Übernachten im geparkten Wohnmobil. Entscheidend ist, wem der Boden gehört und welche lokalen Bye-laws gelten. Auf öffentlichen Straßen und kommunalen Parkplätzen ist ein geparktes Wohnmobil einfach ein Fahrzeug; abseits der touristischen Hotspots wird eine einzelne Nacht geduldet, solange nichts nach draußen kommt und man morgens weg ist. County Councils wie Kerry, Clare, Galway und Donegal haben an den beliebtesten Punkten des Wild Atlantic Way — Cliffs of Moher, Dingle, Keem Bay, Slieve League, die Strandparkplätze von Kerry und Clare — Übernachtungsverbote für Wohnmobile ausgeschildert und kontrollieren sie im Juli und August. An Strandparkplätzen und Sehenswürdigkeiten sperren Höhenbalken von etwa 2,1 bis 2,5 Metern ein Wohnmobil oft schon tagsüber aus; Besuche in Doolin, Dingle und Killarney plant man vom Campingplatz oder einem Parkplatz am Ortsrand aus.
Nationalparks verwaltet der National Parks and Wildlife Service; Übernachten auf den Parkplätzen von Killarney, Connemara, Glenveagh, Wicklow und Burren ist nicht erlaubt. Coillte-Wälder kennen nur ausgewiesene Zeltplätze. Privatgrund geht mit Erlaubnis des Eigentümers, und dort liegt die irische Antwort auf den Stellplatz: Safe Nights Ireland (Jahresmitgliedschaft rund 15 Euro) führt über 350 Bauernhöfe, Pubs und Golfclubs in Irland und Nordirland, auf denen man gegen einen kleinen Beitrag oder Verzehr stehen darf, und immer mehr Gemeinden eröffnen eigene Aires mit Strom und Entsorgung, unter anderem in Kerry, Cork, Wexford und Mayo. Campingplätze sind seltener als auf dem Festland und außerhalb von Mai bis September oft geschlossen; in der Hochsaison in Kerry und Connemara muss man reservieren.
Außerdem: Linksverkehr, schmale Straßen mit Ausweichbuchten und viel landwirtschaftlicher Verkehr; der Conor Pass bei Dingle ist für Fahrzeuge über 2 Tonnen gesperrt, das Gap of Dunloe für Motorfahrzeuge faktisch geschlossen, Healy Pass und Sky Road sind schmal, aber machbar. Die M50 um Dublin ist schrankenlos und muss bis 20 Uhr des Folgetags online über eFlow bezahlt werden; die übrigen zehn Mautstraßen haben Mautstellen mit Karten- oder Barzahlung. Tempolimits für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen: 120 auf Autobahnen, 100 auf Nationalstraßen, 80 auf Regionalstraßen, 50 innerorts. Gas: Irland nutzt überwiegend ACME-Anschlüsse, LPG gibt es nur an wenigen Tankstellen; eine volle Flasche von zu Hause mitnehmen.
Geprüft am 3. September 2026
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