
Via Baltica - von der Kurischen Nehrung nach Tallinn mit dem Wohnmobilvon der Kurischen Nehrung nach Tallinn mit dem Wohnmobil
Diese Reise mit dem Wohnmobil machen
Im Schnitt 400–800 € günstiger als ein Reisebüro
Dauer
x TageEntfernung
1354 km
Stopps
13
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Über diese Route
Highlights
- ✦Zwei Nächte in Nida auf der Kurischen Nehrung, mit der Parnidis-Düne
- ✦Liepāja und der Geisterhafen Karosta
- ✦Kuldīga und der breiteste Wasserfall Europas
- ✦Kap Kolka, wo Ostsee und Rigaer Bucht aufeinandertreffen
- ✦Zwei Nächte in Riga: Jugendstil, Markthallen und Altstadt
- ✦Schloss Rundāle und das Gauja-Tal bei Sigulda
- ✦Zwei Nächte auf Saaremaa: Kuressaare, Angla und die Panga-Steilküste
- ✦Tallinn und die Kapitänsdörfer von Lahemaa
Die Route

Stop 1
Memel
Klaipėda dient als Litauens maritimes Tor und strahlt eine einzigartige Atmosphäre aus, die auf ihrer Mischung aus deutscher Fachwerkarchitektur und litauischen Traditionen beruht. In der kompakten Altstadt bilden Kopfsteinpflasterstraßen eine stimmungsvolle Kulisse für Spaziergänge vorbei an historischen Lagerhäusern und versteckten Innenhöfen. Die Teatro aikštė beherbergt die Statue von Annchen von Tharau, einen zentralen Punkt, an dem die Geschichte der Stadt greifbar wird. Am Kai des Flusses Danė liegt dauerhaft das beeindruckende Holzsegelschiff Meridianas vor Anker, das als Symbol der Stadt dient. Besucher können die Überreste der Memelburg erkunden, wo Museen tiefer in die militärische Vergangenheit der Region eintauchen. Ihre Nähe zur Ostsee sorgt für eine ständige Meeresbrise und eine lebhafte Dynamik in den Hafenbereichen. Es ist ein ruhiger Punkt, an dem der physische Übergang zwischen dem Festland und der Halbinsel Kurische Nehrung beginnt.

Stop 2
Nida & Kurische Nehrung
Nida liegt an der südlichsten Spitze der litauischen Seite der Kurischen Nehrung und bildet eine einzigartige Kombination aus Natur und Kultur. Das Dorf zeichnet sich durch seine charakteristischen hölzernen Fischerhäuser in Tiefblau und Ocker aus, die mit traditionellen Wetterfahnen geschmückt sind. Von der beeindruckenden Parnidis-Düne aus blickt man über eine weite Landschaft aus wandernden Sanden, die langsam in die Ostsee übergeht. Die Umgebung lädt zu langen Spaziergängen durch duftende Kiefernwälder und entlang der ruhigen Ufer des Kurischen Haffs ein. Im Dorf erinnert die ehemalige Sommerresidenz des Schriftstellers Thomas Mann an die künstlerische Geschichte dieses abgelegenen Ortes. Die breiten Sandstrände an der Meerseite bieten viel Platz zum Entspannen in der salzigen Seeluft. Der Kontrast zwischen der ruhigen Lagune und der rauen Küste macht einen Aufenthalt hier zu einem erholsamen Erlebnis.

Stop 3
Liepāja & Karosta
Die Hafenstadt Liepāja an der Ostseeküste verbindet eine entspannte Badeort-Atmosphäre mit einer rauen militärischen Vergangenheit. Im nördlichen Stadtteil Karosta zeugen die imposante St.-Nikolaus-Kathedrale mit ihren goldenen Kuppeln und die verfallenen Festungen von ihrer zaristischen Geschichte. Besucher können das berüchtigte Karosta-Gefängnis erkunden, wo die Zeit seit der Sowjetzeit stillzustehen scheint. Ein breiter weißer Sandstrand erstreckt sich entlang der Küste, flankiert von einem Park mit Jugendstilarchitektur. Die Stadt ist auch bekannt für ihr musikalisches Erbe, das im modernen Konzertsaal Lielais Dzintars sichtbar wird. Spaziergänge durch die Straßen offenbaren eine Mischung aus Holzhäusern und stattlichen Steingebäuden. Der Pier der nördlichen Festungen bietet weite Ausblicke auf das Meer und die Überreste der Küstenverteidigung. Diese einzigartige Kombination aus maritimer Ruhe und historischem Drama macht einen Aufenthalt hier beeindruckend.

Stop 4
Kuldīga
Kuldīga ist bekannt für eines der charakteristischsten Stadtbilder Lettlands, geprägt von historischer Holzarchitektur und Kopfsteinpflasterstraßen. Die Hauptattraktion ist die Ventas Rumba, Europas breitester Wasserfall, wo das Wasser über eine breite Sandsteinschwelle fließt. Direkt daneben überspannt die monumentale Kuldīgas ķieģeļu tilts den Fluss, eine der längsten Ziegelbogenbrücken Europas. Die Alekšupīte fließt durch das Zentrum, direkt an den Fassaden alter Häuser vorbei, was der Stadt eine fast venezianische Atmosphäre verleiht. Reisende spazieren hier durch enge Gassen, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert zu haben scheinen. Die Umgebung bietet ruhige Parks und Aussichtspunkte über das Flusstal. Es ist ein ausgezeichneter Ort, um die lokale Geschichte der Region Kurland zu entdecken.

Stop 5
Kap Kolka & Nationalpark Slītere
An der nördlichsten Spitze der Kurischen Halbinsel treffen die Wellen der offenen Ostsee und des Rigaischen Meerbusens an den Sandbänken von Kolkasrags aufeinander. Dieses zerklüftete Küstengebiet ist Teil des Nationalparks Slītere, einem Reservat, das für seine weiten Wälder und seine einzigartige Artenvielfalt bekannt ist. Vom historischen Slītere Leuchtturm aus blicken Sie über die dichten Baumwipfel bis zum fernen Horizont des Meeres. Hier erkunden Wanderer menschenleere Strände und Dünengebiete, die reich an seltenen Pflanzenarten sind. Im Frühling und Herbst dient das Kap als wichtiger Knotenpunkt für Tausende von Zugvögeln, die die Überquerung wagen. Die Umgebung wirkt rein und ungezähmt, mit verstreuten Fischerdörfern, die die Erinnerung an die alte livische Kultur lebendig halten. Der Kontrast zwischen dem ruhigen Wasser auf der einen Seite und der tosenden Brandung auf der anderen ist überall spürbar.

Stop 6
Riga
Riga liegt an der Mündung der Daugava und dient als zentraler Knotenpunkt der baltischen Staaten. Die historische Altstadt, Vecrīga, lockt Besucher mit ihren engen Kopfsteinpflastergassen und dem markanten Turm der Petrikirche. Im Viertel um die Albert iela finden sich umfangreiche Sammlungen von Jugendstilarchitektur. Die großen Hallen des Centrāltirgus bieten einen direkten Einblick in das tägliche Leben und die lokale Küche. Entlang der Flussufer befinden sich weitläufige Parks, die der Stadt einen offenen und grünen Charakter verleihen. Von den Kais aus bietet sich ein Blick auf die moderne Vanšu-Brücke und die Skyline der Stadt. Der Kontrast zwischen mittelalterlichen Fundamenten und stattlichen Gebäuden aus dem neunzehnten Jahrhundert ist in vielen Straßen sichtbar. Aufgrund ihrer zentralen Lage bildet die Stadt eine logische Verbindung zwischen den lettischen Küstengebieten und dem Landesinneren.
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Stop 7
Nationalpark Gauja & Sigulda
Das tiefe Tal des Flusses Gauja bildet das Herz dieses ältesten Nationalparks Lettlands. Von den roten Backsteintürmen des Turaida Castle blickt man über ein endloses Meer grüner Baumwipfel. Uralte Inschriften finden sich in der Gutmanis Cave, die in die Sandsteinfelsen entlang des Flussufers gemeißelt sind. Wanderer und Radfahrer finden hier ein ausgedehntes Wegenetz, das vorbei an steilen Klippen und plätschernden Bächen führt. Die Umgebung lädt zu aktiven Erkundungen ein, wie zum Beispiel einer Seilbahnfahrt hoch über der Baumgrenze. Im Herbst färbt sich die gesamte Landschaft goldgelb und schafft eine spektakuläre Kulisse für Outdoor-Aktivitäten. Historische Holzvillen und mittelalterliche Ruinen wechseln sich in dieser hügeligen Landschaft ab. Es ist ein Ort, an dem die Kombination aus kulturellem Erbe und unberührter Natur perfekt ausgewogen ist.

Stop 8
Pernau
Pärnu ist als Estlands Sommerhauptstadt bekannt und bietet eine entspannte Atmosphäre an der Rigaer Bucht. Der weitläufige weiße Sandstrand von Pärnu lädt zu langen Spaziergängen entlang seines warmen, flachen Wassers ein. Im angrenzenden Pärnu Rannapark können Besucher durch von stattlichen Bäumen gesäumte Alleen und vorbei an historischen Villen spazieren. Die restaurierten Befestigungsanlagen von Vallikäär bilden einen grünen Park, der den alten Stadtgraben umgibt, wo regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die Fußgängerzone Rüütli bildet das Herz der Innenstadt mit farbenfrohen Holzhäusern und einladenden Straßencafés. Für Ruhesuchende bieten die klassischen Moorbäder und modernen Spas entlang der Küste Entspannung. Die Kombination aus maritimem Charme und einem gut erhaltenen historischen Zentrum macht diese Stadt zu einem wichtigen Halt an der Westküste.

Stop 9
Arensburg & Saaremaa
Die Stadt Kuressaare ist das administrative Herz der Insel Saaremaa und wird von der Bischofsburg Kuressaare dominiert. Diese mittelalterliche Burg liegt in einem weitläufigen Park und ist von einem breiten Wassergraben umgeben. Im historischen Stadtzentrum fallen sofort die klassische Architektur des Rathauses von Kuressaare und die umliegenden pastellfarbenen Gebäude auf. Die ruhigen Straßen laden zu einem Spaziergang zum Yachthafen oder zur nahegelegenen Küste ein. Wer Erfrischung sucht, findet am Sandstrand von Roomassaare einen Panoramablick auf die Ostsee. Die Kombination aus maritimer Lage und gut erhaltener Geschichte prägt die Atmosphäre rund um die Bucht. Hier erlebt man die Inselmentalität inmitten alter Denkmäler und weitläufiger Wacholderfelder. Die Badetraditionen und das lokale Handwerk runden das Erlebnis dieser abgelegenen Stadt ab.

Stop 10
Haapsalu
Der charmante Badeort Haapsalu verströmt an Estlands Westküste die Atmosphäre von verblasstem Glanz und maritimer Ruhe. Im Herzen der Stadt thront die beeindruckende Bischofsburg Haapsalu (Haapsalu piiskopilinnus) über den Holzhäusern, eine mittelalterliche Burg reich an Legenden der Weißen Dame. Entlang der Uferpromenade lädt der hölzerne Kuursaal zu einem Spaziergang ein, wo die Architektur an die Zeit erinnert, als die Stadt ein beliebter Kurort war. Die flachen Buchten rund um die Stadt bieten relativ warmes Meerwasser, was einen Besuch am Paralepa Strand besonders angenehm macht. Enge Gassen mit farbenfrohen Fassaden führen zu gemütlichen Galerien und Kunsthandwerksstätten, die für ihre zarten Spitzenschals bekannt sind. Die ruhige Umgebung ist perfekt für einen entspannten Aufenthalt inmitten der Naturparks und Inseln. Die Panoramablicke über die Ostsee und die salzige Meeresluft verstärken das Gefühl der Gelassenheit in dieser historischen Stadt.

Stop 11
Reval
Tallinn am Finnischen Meerbusen vereint ein mittelalterliches Herz mit einem modernen baltischen Charakter. Die gut erhaltene Altstadt führt durch ein Labyrinth aus Kopfsteinpflastergassen und vorbei an imposanten Stadtmauern. Vom Kalksteinhügel Toompea blickt man über die roten Dächer und das schimmernde Meer. Der schlanke Turm der Olaikirche dominiert die Skyline und diente jahrhundertelang als Leuchtfeuer für Seefahrer. In der Unterstadt finden sich charmante Plätze, umgeben von Kaufmannshäusern mit Giebeldächern. Die Küstennähe sorgt für eine frische Meeresbrise, die durch die engen Gassen weht. Hier lässt sich die reiche Hansegeschichte erleben, während der fußläufig erreichbare Hafen die Stadt mit dem restlichen Nordeuropa verbindet. Es ist ein Ort, an dem historische Architektur und eine entspannte maritime Atmosphäre nahtlos ineinander übergehen.

Stop 12
Nationalpark Lahemaa (Käsmu & Altja)
Der Lahemaa-Nationalpark beherbergt entlang seiner Nordküste charmante Fischerdörfer, die tief in der maritimen Geschichte verwurzelt sind. Im Kapitänsdorf Käsmu schmücken weiße Holzhäuser die Küste, während riesige Findlinge aus der Eiszeit an die Kraft der Natur erinnern. Wanderwege führen durch dichte Kiefernwälder und entlang felsiger Buchten, wo die Stille der Ostsee herrscht. Weiter östlich in Altja stehen restaurierte reetgedeckte Bauernhäuser und hölzerne Fischerhütten auf einer schmalen Landzunge. Das örtliche Gasthaus, Altja kõrts, bietet einen authentischen Ort, um traditionelle estnische Küche in historischem Ambiente zu probieren. Entlang der Küste verteilen sich weitläufige Kiesstrände, die zu langen Erkundungstouren am Wasser einladen. Die Kombination aus kulturellem Erbe und unberührter Küstennatur macht dieses Gebiet zu einer der markantesten Landschaften des Landes. Der Kontrast zwischen den stattlichen Kapitänsresidenzen und den einfachen Fischerhütten erzählt die vollständige Geschichte des Lebens an der nördlichen See.

Stop 13
Reval
Tallinn am Finnischen Meerbusen vereint ein mittelalterliches Herz mit einem modernen baltischen Charakter. Die gut erhaltene Altstadt führt durch ein Labyrinth aus Kopfsteinpflastergassen und vorbei an imposanten Stadtmauern. Vom Kalksteinhügel Toompea blickt man über die roten Dächer und das schimmernde Meer. Der schlanke Turm der Olaikirche dominiert die Skyline und diente jahrhundertelang als Leuchtfeuer für Seefahrer. In der Unterstadt finden sich charmante Plätze, umgeben von Kaufmannshäusern mit Giebeldächern. Die Küstennähe sorgt für eine frische Meeresbrise, die durch die engen Gassen weht. Hier lässt sich die reiche Hansegeschichte erleben, während der fußläufig erreichbare Hafen die Stadt mit dem restlichen Nordeuropa verbindet. Es ist ein Ort, an dem historische Architektur und eine entspannte maritime Atmosphäre nahtlos ineinander übergehen.
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Michiel van de Bunt
Februar 2026
Was für ein Unterschied zu meiner früheren Reiseplanung. Über Camproads habe ich in nur wenigen Minuten eine komplette Wohnmobilreise zusammengestellt. Es funktioniert super einfach und man kann alles an die eigenen Wünsche anpassen. Dass man auch das Reisetempo wählen kann, macht es besonders angenehm, vor allem jetzt, wo wir zum ersten Mal mit einem Baby reisen.
Alieke Zelhorst
Februar 2026