Diese Reise mit dem Wohnmobil machen
Im Schnitt 400–800 € günstiger als ein Reisebüro
Dauer
x TageEntfernung
0 km
Stopps
0
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Über diese Route
Highlights
- ✦Wandere entlang Étretats beeindruckender weißer Kreidefelsen,• Besuche die D-Day Strände und den amerikanischen Friedhof bei Omaha Beach,• Erkunde die majestätische Abtei des Mont-Saint-Michel,• Spaziere über die alten Stadtmauern von Saint-Malos Intra-Muros,• Bestaune die rosa Granitfelsen der Côte de Granit Rose,• Entdecke die prähistorischen Alignements de Carnac,• Fahre entlang der rauen Klippen des Cap Fréhel
Die Route

Stop 1
Calais
Calais ist das nördliche Tor Frankreichs an der Straße von Dover. Die Skyline wird vom monumentalen Hôtel de Ville mit seinem beeindruckenden, hoch über der Stadt aufragenden Glockenturm dominiert. Direkt vor diesem Rathaus steht die berühmte Skulpturengruppe Die Bürger von Calais von Auguste Rodin. An der Küste bietet der robuste Phare de Calais einen Panoramablick über den geschäftigen Hafen und den Ärmelkanal. Lange Sandstrände und eine renovierte Promenade laden zu Spaziergängen am Wasser ein. Dank seiner strategischen Lage dient es als praktischer Ort für einen ersten oder letzten Aufenthalt an der französischen Küste. Die Nähe der weißen Kreidefelsen der nahegelegenen Kaps verstärkt den maritimen Charakter dieser Hafenstadt.

Stop 2
Bucht der Somme
Die Somme-Bucht öffnet sich als weite Flussmündung, wo die Gezeiten die Landschaft ständig verwandeln. Ausgedehnte Sandbänke und Salzwiesen bilden die Kulisse für eines der wichtigsten Vogelreservate Europas. An der Pointe du Hourdel ruht bei Ebbe oft eine große Seehundkolonie auf den freigelegten Sandbänken. Das mittelalterliche Saint-Valery-sur-Somme bietet von seinen Kais aus weite Ausblicke auf das glitzernde Wasser. Im Norden zieht der Parc du Marquenterre zahlreiche Zugvögel zwischen den Dünen und Sümpfen an. Radwege schlängeln sich entlang der Küste und verbinden authentische Fischerdörfer. Das sanfte Licht und die salzige Meeresluft machen diese Gegend zu einem ruhigen Reiseziel für Ruhesuchende. Wanderer erkunden hier die Watt- und Salzwiesen, begleitet von lokalen Führern.

Stop 3
Étretat
Die weißen Kreidefelsen von Étretat sind eines der beeindruckendsten Naturphänomene entlang der normannischen Alabasterküste. Vom Kiesstrand aus blickt man auf die monumentale Falaise d'Aval, einen natürlichen Bogen, der über Jahrhunderte aus den Felsen geformt wurde. Direkt daneben ragt die scharfe Felsnadel L'Aiguille senkrecht aus dem Atlantik empor. Schmale Wanderwege schlängeln sich über die grasbewachsenen Ebenen auf den Klippen und bieten weite Ausblicke über den Ärmelkanal. Auf der anderen Seite der Bucht führt ein steiler Aufstieg zur Falaise d'Amont, wo eine markante Kapelle über das Meer wacht. Der Kontrast zwischen dem tiefblauen Wasser und den makellosen weißen Kalksteinwänden schafft bei Sonnenuntergang einen spektakulären Anblick. Im geschützten Tal liegt das Dorf mit seinen Fachwerkhäusern und gemütlichen Fischrestaurants direkt an der Promenade.

Stop 4
Honfleur
An der Mündung der Seine gelegen, zieht diese Hafenstadt Besucher mit ihren schmalen, hohen Gebäuden rund um den Alten Hafen an. Der historische Kai bildet das Herz der Stadt, wo Segelschiffe vor einer Kulisse aus Schieferfassaden anlegen. Eine bemerkenswerte Attraktion ist die Église Sainte-Catherine, die größte Holzkirche des Landes mit einem freistehenden Glockenturm. Spaziergänger erkunden die gepflasterten Gassen, die reich an Kunstgalerien und maritimer Geschichte sind. Von den Hügeln, die die Stadt umgeben, genießt man beeindruckende Panoramablicke auf die Mündung und die nahegelegene Pont de Normandie. Die Atmosphäre spiegelt die Vergangenheit von Entdeckern und Malern wider, die hier Inspiration fanden. Ihr maritimer Charakter wird durch die tägliche Versorgung mit frischem Fisch im Hafen aufrechterhalten.

Stop 5
Bayeux
Im Herzen der Normandie gelegen, bietet Bayeux eine charmante Mischung aus mittelalterlicher Architektur und beeindruckender Geschichte. Die Stadt wurde während des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont, wodurch ihr historisches Zentrum mit seinen Kopfsteinpflasterstraßen wunderschön erhalten blieb. Die imposante Cathédrale de Bayeux dominiert die Skyline mit ihren gotischen Türmen und raffinierten Details. Ein absolutes Highlight ist der Teppich von Bayeux, eine alte Stickerei, die die Eroberung Englands anschaulich darstellt. Geschichtsinteressierte können sich an den Denkmälern zur Schlacht in der Normandie erfreuen, die an die Opfer der Befreiung erinnern. Der Fluss Aure schlängelt sich friedlich durch die Stadt, vorbei an alten Wassermühlen und grünen Ufern. Es ist ein Ort, um entlang von Boutiquen und lokalen Märkten voller regionaler Spezialitäten zu schlendern. Die Nähe zur Küste verleiht eine zusätzliche Dimension und bietet einen ruhigen Hafen inmitten einer historischen Landschaft.

Stop 6
D-Day Strände und Omaha Beach
Die ausgedehnte Küstenlinie der Normandie trägt die tiefen Narben der alliierten Landungen während des Zweiten Weltkriegs. Am Omaha Beach erinnern die Denkmäler und der goldgelbe Sand an die Intensität der Schlacht auf diesem historischen Boden. An den Klippen der Pointe du Hoc sind die tiefen Krater der Bombardierungen noch deutlich in der Landschaft zu erkennen. Der Cimetière Américain beeindruckt mit seinen Tausenden von weißen Kreuzen, die den Atlantik überblicken. Entlang der Küste können Besucher verschiedene Museen und verbleibende Bunker erkunden, die die Geschichte der Befreiung erzählen. Die friedliche Ruhe, die heute herrscht, steht in starkem Kontrast zur turbulenten Geschichte der Region. Spaziergänge entlang der weiten Strände bieten Raum zur Besinnung inmitten der salzigen Meeresluft. Dieser Küstenabschnitt verbindet beeindruckende Militärgeschichte mit der natürlichen Schönheit der normannischen Klippen.

Stop 7
Mont-Saint-Michel
Die Abtei erhebt sich aus den weiten Sandflächen der Bucht und bildet eine markante Silhouette am Horizont. Enge, ansteigende Gassen der Grande Rue führen Besucher vorbei an historischen Fachwerkhäusern zum Gipfel. Die Architektur der Abtei Mont-Saint-Michel spiegelt Jahrhunderte religiöser und militärischer Geschichte wider. Bei Flut verwandelt sich die Umgebung in eine Insel, wobei das Wasser die Zufahrtswege vollständig umschließt. In der umliegenden Bucht von Mont-Saint-Michel ist der Gezeitenhub einer der stärksten auf dem Kontinent. Wanderungen über die umliegenden Sandflächen bieten eine einzigartige Perspektive auf die befestigten Mauern und Strebepfeiler. Die Stille auf den Festungsmauern steht in starkem Kontrast zum Treiben am Fuße des Felsens. Ein abendlicher Besuch bietet ein ruhiges Erlebnis, da die monumentale Beleuchtung die Granitstrukturen hervorhebt.
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Stop 8
Saint-Malo
Die ummauerte Stadt Saint-Malo erhebt sich beeindruckend aus dem Atlantik. Spazieren Sie entlang der jahrhundertealten Stadtmauern und genießen Sie weite Ausblicke auf die smaragdgrüne Küste und den Hafen. Innerhalb der Mauern des Viertels Intra-Muros schmücken herrschaftliche Granithäuser die engen Gassen. Bei Ebbe entsteht ein Sandweg zum historischen Fort National und zur Felseninsel Grand Bé. Die hier herrschenden starken Gezeiten schaffen eine sich ständig verändernde Küstenlandschaft vor der grauen Stadtmauer. Entlang der breiten Sandstrände am Kai lädt eine frische Meeresbrise zu langen Spaziergängen ein. Lokale Spezialitäten in den vielen Bäckereien und Restaurants spiegeln die reiche maritime Geschichte der Region wider. Die Kombination aus maritimer Kraft und historischer Architektur macht diesen Ort zu einem unvergesslichen Halt an der bretonischen Küste.

Stop 9
Cap Fréhel
Hohe Klippen aus rosa Sandstein ragen hier steil aus dem smaragdgrünen Atlantik empor. Von den Wegen über die weiten Heidelandschaften hat man einen Panoramablick über die zerklüftete Küste der Nordbretagne. Der markante Phare du Cap Fréhel überragt die Landschaft und dient als Leuchtfeuer für die Schifffahrt. Unweit davon liegt das mittelalterliche Fort La Latte, strategisch auf einer felsigen Landzunge erbaut. Wanderer folgen hier oft dem berühmten Küstenpfad für spektakuläre Panoramen über die tiefen Schluchten. Im Frühling färben sich die umliegenden Felder durch den blühenden Ginster und das Heidekraut lila und gelb. Die Kombination aus maritimer Geschichte und roher Naturkraft macht diesen Ort zu einem charakteristischen Teil der bretonischen Küste.

Stop 10
Côte de Granit Rose
Die Rosa Granitküste erstreckt sich entlang der Nordküste der Bretagne und ist bekannt für ihre riesigen, rosa getönten Felsformationen, die durch Erosion einzigartige Formen angenommen haben. Im Dorf Ploumanac'h kann man zwischen diesen gigantischen Granitblöcken spazieren, die sich scharf vom türkisfarbenen Meerwasser abheben. Der ikonische Leuchtturm Phare de Men-Ruz dient hier als erkennbares Wahrzeichen auf den Felsen. Entlang der Küste folgt der Sentier des Douaniers den zerklüfteten Konturen der Buchten und Einbuchtungen. Dieser Wanderweg bietet durchgehende Ausblicke auf das vorgelagerte Sept-Îles-Archipel. Bei Ebbe werden weite Sandstrände und Felsenbecken freigelegt, die zu langen Erkundungen zu Fuß einladen. Die Kombination aus dem zartrosa Fels und dem rauen Atlantik schafft eine einzigartige Landschaft. Es ist ein Ort, an dem die Kraft der Gezeiten und der natürlichen Elemente spürbar präsent sind.

Stop 11
Crozon & Presqu'île
Die Halbinsel Crozon bildet das raue Herz des Regionalen Naturparks Armorique im äußersten Westen der Bretagne. Von den steilen Klippen des Cap de la Chèvre aus blickt man über die tiefblaue Bucht von Douarnenez und die umliegenden Heidelandschaften. An der Pointe de Pen-Hir ragen die drei ikonischen Felsnadeln von Tas de Pois direkt aus dem Atlantik empor. Hier folgen Wanderer gewundenen Küstenpfaden, die zu versteckten Sandstränden und türkisfarbenen Buchten führen. In den geschützten Buchten liegen kleine Fischerhäfen, die einen friedlichen Kontrast zur wilden Brandung auf der Westseite bieten. Die salzige Seeluft und weite Ausblicke über die felsige Küstenlinie prägen hier die Atmosphäre. Verstreut auf der Halbinsel erinnern alte Befestigungsanlagen und Menhire an die strategische und historische Bedeutung dieses Ortes. Die Landschaft wird ständig durch das Zusammenspiel von Gezeiten und dem charakteristischen bretonischen Licht verändert.

Stop 12
Pointe du Raz
Die Pointe du Raz bildet die äußerste westliche Spitze des französischen Festlandes in der Region Bretagne. Die steilen Granitklippen erheben sich siebzig Meter über dem tosenden Atlantik. Vom Kap aus blickt man auf die berüchtigte Meerenge Raz de Sein und den einsamen Leuchtturm Phare de la Vieille. Wanderer folgen hier dem berühmten Küstenpfad GR34, der sich entlang der zerklüfteten Felskanten schlängelt. Das Gebiet ist als Grand Site de France geschützt, was eine unberührte Landschaft ohne großflächige Bebauung gewährleistet. Unten schlagen die Wellen unerbittlich gegen die Felsformationen und schaffen ein beeindruckendes Spektakel. Bei klarem Wetter ist die Insel Île de Sein in der Ferne inmitten der Schaumkronen sichtbar. Die Sonnenuntergänge an diesem abgelegenen Ort gehören zu den spektakulärsten entlang der gesamten bretonischen Küste.

Stop 13
Concarneau
Die befestigte Festungsstadt Concarneau liegt auf einer Insel in einer der schönsten Buchten der Bretagne. Eine Steinbrücke führt Sie in die historische Ville Close, wo enge Gassen und Granithäuser die Atmosphäre einer vergangenen Epoche ausstrahlen. Von den robusten Stadtmauern aus genießen Sie einen Panoramablick auf den geschäftigen Fischereihafen und den umliegenden Yachthafen. Am frühen Morgen ist es ein Spektakel, den Fischerbooten zuzusehen, wie sie ihren Fang an Land bringen. Zur Entspannung begeben Sie sich zum nahegelegenen Plage Sables Blancs, einem weitläufigen Sandstrand, der bei Wassersportlern beliebt ist. Ein Besuch des Marinariums bietet tiefere Einblicke in das reiche marine Ökosystem der Atlantikküste. Die Kombination aus maritimer Geschichte und einer lebendigen Küste macht dies zu einem unverzichtbaren Halt in der Region Finistère.

Stop 14
Quiberon & Carnac
Die prähistorischen Steinreihen von Carnac bilden eine der beeindruckendsten archäologischen Stätten Europas mit Tausenden von stehenden Steinen. Die geheimnisvollen Megalithreihen erstrecken sich kilometerweit über die Heidelandschaften der südlichen Bretagne. Weiter südlich ragt die schmale Halbinsel Presqu'île de Quiberon tief in den Atlantik. Entlang der Westseite dieser Halbinsel verläuft die zerklüftete Côte Sauvage, wo hohe Wellen unaufhörlich gegen die steilen Klippen schlagen. Auf der Ostseite finden Sie geschützte Sandstrände und charmante Fischerdörfer mit Blick auf die Bucht. Eine Route entlang der einzigen Zufahrtsstraße bietet spektakuläre Panoramen über das Wasser auf beiden Seiten. Dieser Ort verbindet nahtlos Tausende von Jahren Geschichte mit der rohen Naturkraft der bretonischen Küste.
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Michiel van de Bunt
Februar 2026
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Alieke Zelhorst
Februar 2026
